Der Landesverband

Der Landesverband



Der Bund der Vertriebenen, Landesverband Baden-Württemberg, ist ein gesetzlich anerkannter Geschädigtenverband.

Er wurde am 3. September 1949 als "Landesverband der Vertriebenen Deutschen in Nordwürttemberg" und am 9. November 1952 als Gesamtverband aller Regierungsbezirke im neuen Bundesland Baden-Württemberg unter dem heutigen Namen "Bund der Vertriebenen" gegründet.

Zum Landesvorsitzenden wurde Rechtsanwalt Dr. Karl Mocker gewählt; als Landesgeschäftsführer wurde Robert Maresch bestellt. Der BdV-Landesverband wird seit 1999 vom Landtagsabgeordneten Arnold Tölg geführt. Landesgeschäftsführer ist Ulrich Klein.

Der BdV-Landesverband bekennt sich zu der am 5. August 1950 in Stuttgart - Bad Cannstatt beschlossenen und in einer zugleich stattgefundenen Großkundgebung der Öffentlichkeit mitgeteilten "Charta der deutschen Heimatvertriebenen".

Der BdV hat insbesondere die Aufgaben,
  • sich für die Verwirklichung des Selbstbestimmungsrechtes, des Rechtes auf die angestammte Heimat, der allgemeinen Menschenrechte und für eine gerechte Ordnung zwischen den Staaten und Völkern Europas einzusetzen,
  • die ihrer Heimat beraubten Deutschen sozial und wirtschaftlich zu fördern,
  • zur Integration insbesondere auch der Spätaussiedler beizutragen, ihre Rechte im Rahmen der Gesetze vor Behörden und Gerichten zu vertreten, wenn dies der Landesverband für notwendig erachtet,
  • ihre Forderungen gegenüber Regierung, gesetzgebenden Körperschaften und der Öffentlichkeit in allen Angelegenheiten zu vertreten, die mit dem Verlust der Heimat zusammenhängen,
  • das heimatliche Kulturgut zu erhalten, zu pflegen und zu fördern sowie die Kenntnis von den Heimatgebieten zu vertiefen und zu verbreiten.
Mitglied kann werden, wer sich zu den satzungsgemäßen Zielen des Verbandes bekennt.

Der Aufbau des Verbandes:

Der Bund der Vertriebenen spiegelt in seiner organisatorischen Gliederung das Schicksal der ost,- sudeten- und südostdeutschen Heimatvertriebenen wieder. Sein Aufbau wird von zwei Faktoren bestimmt,
  • der landsmannschaftlichen Verwurzelung in einem bestimmten Vertreibungsgebiet,
  • dem Wohnort im Aufenthaltsgebiet.

Die Verbindung zwischen herkunftsbezogener und aufenthaltsbezogener Organisationsform prägt das Bild des Verbandes auf allen Ebenen: